Zielgruppe

Wir richten unser Angebot an Frauen zwischen 21 und 65 Jahren mit unterschiedlichen psychischen Erkrankungen und psychiatrischen Diagnosen. Viele Frauen haben Erfahrungen mit stationärem Aufenthalt.

Sehr häufig liegen den Erkrankungen Gewalterfahrungen und Traumatisierungen zu Grunde. Dazu kommt die strukturelle Gewalt in einer Lebenswelt mit geschlechtsspezifischen Möglichkeiten und Einschränkungen. Frauen können auch an diesen alltäglichen Lebensbedingungen erkranken. Posttraumatische Belastungsstörungen, selbstverletzendes Verhalten, Essstörungen, schwere Depressionen, Ängste, psychotisches Erleben - all das können zunächst Bewältigungsstrategien sein.

Wir haben langjährige Erfahrungen mit den spezifischen Krankheits- und Gesundungswegen von Frauen, die wir ganz individuell auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität begleiten. Dabei gehen wir davon aus, dass jede Frau grundsätzlich eine aktive Partnerin mit Rechten und Pflichten im Hilfeprozess ist. Sie nimmt mit ihren Wünschen und ihren Meinungen aktiv Einfluss auf ihren Entwicklungsprozess und sie trägt darin Verantwortung.

Frauen, die sich an uns wenden, leben in vielfältigen Lebensumständen:

  • allein, in hetero/homosexueller Partnerschaft
  • in einer Wohngemeinschaft
  • noch bei den Eltern
  • noch in stationärem Rahmen
  • mit Kindern oder Kinderwunsch
  • als Migrantin
  • erwerbsgemindert, erwerbslos
  • berufstätig oder in Ausbildung, Studium bzw. auf der Suche nach einer beruflichen Orientierung

Falls eine stoffgebundene Suchterkrankung im Vordergrund steht, verweisen wir an Facheinrichtungen weiter.